Hölloch-Chräpfli

Verpackungsdesign mit Tradition

Idee:

Internationale Berühmtheit erlangte das Hölloch 1952. Ohne Kontakt zur Aussenwelt und nur spärlich mit Vorräten ausgerüstet mussten drei Jugendliche mit ihrem Biologielehrer und Höhlenforscher Alfred Bögli zehn Tage lang ausharren, bis sie gerettet wurden. Ein Muotathaler Bäcker profitiert bis heute davon. Denn einer seiner Vorgänger nutzte das Drama, um das «Hölloch-Chräpfli» zu lancieren. Inzwischen sind über zwei Millionen des Traditionsgebäcks über den Ladentisch verkauft worden. Dieses wird noch heute in Originalrezeptur von der Bäckerei Schelbert im Muotathal produziert.

Inspiration im Verpackungsdesign fand Blatthirsch im traditionellen Scherenschnitt. Der Schlauchbeutel erzählt damit die Geschichte von 1952 mit Suchhunden und eingeschlossenen Höhlenforschern zwischen Fels und Stalagmiten. Die Gestaltung bietet freie Sicht auf den gebackenen Mürbeteig, der in Kombination mit Haselnussfüllung mittlerweile zum Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz gehört.

Weiterführende Links:

Conditorei Schelbert
www.conditorei.ch

Hölloch-Chräpfli
Hölloch-Chräpfli
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